Teilweise bereits am Freitag mit den eigenen vier Rädern oder mit dem
Kleinbus am Samstag fahren 21 Teilnehmer der Delphin-Familie in den Jura, zur
romantischen Flusslandschaft des Doubs.
Logiert wird im La Maison-Monsieur, ein am Fusse des Flusses gelegenen Hotels
mit Zimmer oder Massenlager. Erlebenswert ist der Chef, der wie ein Wiesel durch sein Lokal huscht und die
Gäste im Eilzugtempo bedient. Der Wirt, selbst Taucher und mit von der Partie, bringt uns mit seinem Boot
samstags ein Stück den Doubs hinunter, erklärt die Topographie unter Wasser und
-
schwups - geht’s ins 10° C kühle Nass. Verwöhnt von der derzeit hervorragenden Sicht im Rhein, mühen wir uns mit Kompass und “
Augen auf“ tapfer ab, das Ziel zu erreichen.
Geschafft hat’s jeder.
Imposant sind die Stengel der Seerosen, die wie Minikalbwälder dem Licht entgegen wachsen.
„Genau hier entspringt der Doubs“
Als krönenden Abschluss des Tages offeriert uns der Wirt eine Abendfahrt auf dem
Fluss mit Aperitif.
Langsam geht die Sonne hinter den Bergen unter, taucht die Landschaft in bunte Herbstfarben und lässt uns die Fahrt mit einem Glas Wein in der Hand voll
geniessen.
Am Abend wird fleissig Käse gerührt. Die Stimmung ist perfekt, doch macht sich bei den meisten Sandmännchen bald bemerkbar.
Am nächsten Morgen tauchen die total „Angefressenen“ nochmals hinab in Doubs trübe Fluten; der Rest der Mannschaft pilgert auf Schusters Rappen entlang des
Flusses.
Nachmittags ist das Tauchleiterreisli gelaufen.
Jeder konzentriert sich aufs Heimfahren, was gar nicht so einfach ist, da uns auf der schmalen Strasse ein Rudel von ca. 15 Oldtimern entgegen kommt.
Danke den Organisatoren und speziell Charly, der souverän und sicher den Kleinbus chauffierte und uns bei herrlichstem Sonnenschein noch eine
Überlandtour durch den Jura bot, obwohl er noch nie hinter dem Steuer dieses Autos gesessen hat.