21.10.2009

TCDS Club-NTG zum "Nasstauch Saisonende"             

Mit sanftem Knirschen setzt das Fährboot am Ufer auf. Hektisches Treiben, Wortfetzen und Lichtblitze ergeben eine gespenstische Szene in stockdunkler Nacht. Die Gruppe macht sich einsatzklar zum Club-Nachttauchgang 2009. Das Boot treibt zurück in die Dunkelheit.

 
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Hee, das sind mini Flössä! Hock mer nid uf d’Maskä! Geil, mini neu Lampä? Joo, aber nu wenn mer nid grad id Nasälöcher ufä zündsch.
Gar nicht immer so einfach, sich in der Dunkelheit auszurüsten und einsatzklar zu machen. Fläschä offä – Finimetercheck ok > gömmer!

Watschelnde Schritte mit beflossten Füssen ins Wasser. Zischen und Blubbern eines Lungenautomaten. Nach paar Minuten ist wieder totale Stille eingekehrt. Sanft lassen wir uns ins glasklare Wasser gleiten. Eine leichte Strömung erfasst die 2er Gruppen und lässt sie über den Grund schweben.

Schon bald kommen die ersten Fische ins Scheinwerferlicht. Vom kleinen Stichling über Äsche, Barbe, Drüsche, Egli, Forelle bis zu den Hechten in jeglicher Konfektionsgrösse, heute Nacht sind sie alle da. Das Wasser hat dieselbe Temperatur wie die Luft draussen. Bei den 12 Grad sind die Fische aber noch sehr agil und verschwinden lebhaft aus dem Gesichtsfeld. Ein neugieriger Hecht kommt immer wieder zurück in den Lichtkegel. Die sich in der Strömung wiegenden Ranunculusfelder geben kleinen Fischschwärmen gute Deckung vor den Räubern.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon bald sehen wir schon aus 6 m Tiefe die Lichter am Ufer des Ausstiegs. Die Gruppe wird beim TaKo zurückgemeldet, raus aus dem Pluddi und ab unter die Dusche. Jaja, ein wenig Komfort darf bei uns Delphinen schon sein, denn drinnen wartet auch schon der gedeckte Tisch mit Spaghetti à discretion, will heissen: Essen soviel wie reingeht!

Diese Nachtübung mit anschliessendem kameradschaftlichen Zusammensein hat eine lange Tradition. Wir gönnen uns diese schon seit Jahrzehnten und möchten es nicht missen. Also dann, en Guätä und bis nächstes Jahr!
 

Roger